Publikationen

Geschichte von Benzinkultur

 

Die Oldtimerfreunde St. Wendeler Land e.V. haben im Jahr 2015 eine Veranstaltungsserie ins Leben gerufen: „Benzinkultur – Young- und Oldtimertreffen“.

Das Ziel dieser Veranstaltungsserie ist es, Kontakte zu knüpfen und Benzingespräche zu führen. Mit einem unkonventionellen Konzept, welches nicht auf Kommerz ausgelegt ist, haben es sich die Oldtimerfreunde St. Wendeler Land e.V. zum Ziel gemacht, „Benzinkultur“ überregional zu etablieren. Gerne gesehen sind hier auch Besitzer und Freunde historischer Fahrzeuge, die nicht nur als „Wertanlage“ gekauft wurden – sondern die eine Geschichte erzählen und vielleicht den ein oder anderen Enthusiasten schon ein Leben lang begleiten.

Benzinkultur – Old- und Youngtimertreffen fand jährlich an folgenden Terminen statt:

03.10.2015, 02.10.2016, 01.10.2017, 30.09.2018, 29.10.2019

Die Veranstaltungsorte:

Benzinkultur#1 bis Benzinkultur#4 fanden auf dem Firmengelände der Fa. Stamer im Gewerbegebiet der ehemaligen französischen Kaserne in St. Wendel satt.

Benzinkultur#5 fand zum ersten Mal auf dem Gelände des Globus Fachmarkzentrums in St. Wendel statt.

Bei allen Veranstaltungen wurden die Einweisung der Fahrzeuge, der Verkauf von Speisen und Getränke und der Auf- und Abbau durch Mitglieder der Oldtimerfreunde St. Wendeler Land bewerkstelligt.

Händlermeile:

Seit 2017 haben wir die Veranstaltung um eine Händlermeile erweitert.

Besonderheiten:

Familienfreundliche Preise bei Essen und Getränken. Fläche für Aktivitäten für die Kinder (z.B. Hüpfburg, Bobbycar Strecke usw.)

Benzinkultur-Treffen in St. Wendel – Saarbrücker Zeitung

Ein Hauch von Benzin liegt in der Luft

ST. WENDEL

Die Young- und Oldtimerfreunde St. Wendel haben ihr fünftes Benzinkultur-Treffen organisiert. Erstmals jedoch an einem neuen Standort.

Spritgeruch, Chrom, Rock’n’Roll-Musik und viel Nostalgie. Unweit von den Zapfhähnen der Globus-Tankstelle stellten die Young- und Oldtimerfreunde ihre PS-Schätzchen zum fünften Benzinkultur-Treffen auf dem Parkplatz ab. Auf die von Petrus spendierte kostenlose Autowäsche von oben hätten die Veranstalter liebend gerne verzichtet. „Es ist halt so, wir sind für alles vorbereitet“, meinte Patrick Jung, Vorsitzender der veranstaltenden Oldtimerfreunde St. Wendeler Land, entspannt. Denn, so ergänzte Jung, die Organisationsleitung sei froh, dass sie für die Autoschau einen neuen Standort gefunden habe. Bei den zuvor vier rollenden Museumstagen parkte das mobile Kulturgut auf einer Wiese im Industriegebiet West an der Straße des 1. Kürassierregiments. „Da es schon unter der Woche geregnet hat, hätten wir die Autos auf der Wiese nicht abstellen können“, sagte Jung.

Schon im Vorjahr hatten sich die Oldtimerfreunde darüber Gedanken gemacht und sich für einen Platz mit asphaltiertem Untergrund entschieden. „Wir sind froh, dass man uns den Standort zur Verfügung gestellt hat“, freute sich der Oldiefreak. Und zudem sei ganz entscheidend, dass dabei nun erheblich mehr Parkfläche für die nostalgischen Fahrzeuge zur Verfügung stehe. In den vergangenen Jahren waren 200 Oldtimer nach St. Wendel gekommen, nun gleich 316. „Damit waren alle Parkplätze besetzt“, stellte Jung zufrieden fest. Ein Trabi knatterte im Zweitakt den Sound auf den Straßen der ehemaligen DDR vor sich hin, ein tiefer gelegter VW Käfer machte mit Gebrumme die Mücke. Dagegen hielt der Renault Suncar Kamouh von Werner Hautz aus Heiligenwald noch Hof. Es sei das einzige noch straßentaugliche Fahrzeug von ehemals 150 in Hand gebauten Exemplaren, teilte ein hinter dem Scheibenwischer eingeklemmter Steckbrief mit. Die Fahrzeuge seien in den 1970er-Jahren im Auftrag des Ölmultis Kamouh für dessen Söhne eigens für den Einsatz im Libanon und in den Ölstaaten gefertigt worden.

Der Fahrzeugtyp Citroën 11 erlangte Kultstatus, weil er früher französische Schauspieler wie Jean Gabin oder Alain Delon als Verbrecherbosse in bekannten Kinostreifen transportierte. Den „Oscar“ gab es für den Citroën nicht, aber dafür den Kosenamen „Gangsterlimousine“. Die breiteren US-Straßenkreuzer waren durch die Marken Pontiac, Chevrolet und Plymouth vertreten. „Der Boom in der Oldtimerszene reißt auch in der nächsten Zeit nicht ab – im Gegenteil. Die Szene wächst kontinuierlich weiter“, meinte Jung, wodurch gleichzeitig das Interesse an PS-Veranstaltungen wie der Benzinkultur ansteigen würde. Auch wenn der Regen einen Festtag verhinderte, waren die Oldtimerfreunde St. Wendeler Land mit dem ersten Auftritt am neuen Standort superzufrieden.

Quelle: Saarbrücker Zeitung / Autor: Frank Faber (SZ) 4./5. Oktober 2019

Wochenspiegel St. Wendel informiert über Benzinkultur#5

Old- und Youngtimer sind nach St. Wendel geladen

ST. WENDEL

Am Sonntag, 29. September, findet zum fünften Mal das Treffen „Benzinkultur – Old- und Youngtimertreffen“ statt. Dieses Jahr an einem neuen Veranstaltungsort in St. Wendel, im Industriegebiet West auf dem Gelände des Globus Fachmarktzentrums in der Dortmunder Straße.

„Benzinkultur“ ist ein Treffen für alle Liebhaber, Enthusiasten und Besitzer alter Fahrzeuge. Hier kann man Fahrzeuge aller Art bestaunen, zwanglos zusammenkommen, Benzingespräche führen und Kontakte knüpfen.

Zu sehen sind Old- und Youngtimer aus allen Bereichen – Motorrad, Pkw, Lkw, Traktoren und Einsatzfahrzeuge. Ab 13 Uhr spielt die Rock ‘n‘ Roll-Band „Al and the Bebops“ aus Frankreich. Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen werden diverse Grillspezialitäten angeboten.

Beginn ist um 10 Uhr. Veranstalter ist der Verein Oldtimerfreunde St. Wendeler Land. Bei den letzten Benzinkultur-Treffen fanden jeweils etwa 450 Fahrzeuge aus der Großregion den Weg nach St. Wendel. Mehr Infos zu „Benzinkultur“ und zum Verein erteilt der Vorsitzende, Patrick Jung, Tel. (0177)3988128 oder Infos unter www.oldtimerfreunde-wnd-land.de. red./hr

Quelle: Wochenspiegel St. Wendel 12. September.2019

Wochenspiegel St. Wendel informiert über Benzinkultur#4

Oldtimerfreunde treffen sich

ST. WENDEL

Am Sonntag, 30. September, findet zum vierten Mal das Treffen „Benzinkuktur#4“ statt.„Benzinkuktur#4“ ist ein Treffen für alle Liebhaber, Enthusiasten und Besitzer alter Fahr-zeuge. Hier kann man Fahrzeuge aller Art bestaunen, zwanglos zusammenkommen, Benzingespräche führen und Kontakte knüpfen. Zu sehen sind Old- und Youngtimer, aber auch alte Motorräder, Mofas und historische Traktoren. Ab 13 Uhr spielt die Rock ‘n‘ Roll Band „Hill Cats“ aus Frankreich. Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt, es werden neben Kaffee und Kuchen auch diverse Grillspezialitäten angeboten. „Benzinkuktur#4“ findet in der Straße des 1. Kürassierregiments im Industriegebiet West in St. Wendel statt. Beginn ist um 10 Uhr. Veranstalter ist der Verein Oldtimerfreunde St. Wendeler Land. Bei den letzten Benzinkultur-Treffen 2015, 2016 und 2017 fanden jeweils über 200 Fahrzeuge aus der Großregion den Weg in das ehemalige Kasernengelände in St. Wendel. Youngtimer, Oldtimer und so-gar historische Rennfahrzeuge waren ausgestellt. Mehr Informationen zu „Ben-zinkuktur#4“ und zum Verein Oldtimerfreunde St. Wendeler Land unter www.oltimerfreunde-wnd-land.de.

red./hr

Quelle: Wochenspiegel St. Wendel 26. September 2018

Rückblick Benzinkultur#3 – Saarbrücker Zeitung

Benzinkultur – Schätze der Automobil-Geschichte

ST. WENDEL

200 Old- und Youngtimer kamen zur Benzinkultur nach St. Wendel. Ein Spektaktel, das die Herzen vieler Autofans höher schlagen ließ.

Tag des rollenden Denkmals in St. Wendel. Rund 200 Fahrer parkten ihre Old- und Youngtimer beim dritten Benzinkultur-Treffen im Industriegebiet West. „Es wird langsam eng“, meinte Einweiser Martin Schwan von den Oldtimerfreunden St. Wendeler Land. 170 Fahrzeuge waren bereits gegen Mittag angekommen. „Wenn nichts mehr geht, stellen wir sie hochkant“, scherzte Patrick Jung, der Vorsitzende der Oldtimerfreunde. Egal ob chromblitzende Straßenschlitten, Bullis, Traktoren und Motorräder: Auf dem Areal gab es mobiles Kulturgut bis hin zum historischen Rennauto zu besichtigen.

Für die abstürzende Kinnlade bei den Besuchern sorgte der Ford Sedan aus dem Jahre 1934, den Horst Romeike abgestellt hatte. Vor 60 Jahren war der Peugeot 203 C, Baujahr 1953/54 vom St. Wendeler Michael Sommer für den Glaserei- und Schlossereibetrieb seines Vaters und seines Onkels im Einsatz. Sommer zückte den Originalfahrzeugschein. Bis 1958 standen auf dem Kennzeichen die Buchstaben OE und die Zahl acht für den Kreis St. Wendel.Zu dieser Zeit pafften viele Saarländer die Zigarettenmarke Lasso, deren Logo, ein lassoschwingender Reiter, die Türen eines 2 CV (Ente) schmückte. Wie ein Kühlschrank lässt sich die Tür der Knutschkugel nur nach vorne öffnen, und Jean-Pierre Himpler und Björn Jakobs krabbelten etwas beschwerlich aus der engen BMW Isetta. „Das Auto ist vom Ur-Opa. Papa, Oma und Opa und eine Kiste Bier haben da gemeinsam reingepasst“, berichtete Jean-Pierre Himpler aus St. Wendel. Die Isetta aus dem Jahre 1958 sei komplett restauriert worden.

Alte Liebe rostet nicht. Das Nummernschild mit der Aufschrift WND-WG 64, bedeutet Wohngemeinschaft seit 1964. Den Fiat 550 Luxus, Baujahr 1972, haben sich Georg und Waltraud Himbert aus Hasborn-Dautweiler als Geschenk zur Goldenen Hochzeit gegönnt. „Ein Fiat 500 war damals auch mein erstes Auto“, sagte der Oldtimerfreund. Der als „Bulli“ bekannte VW Bus gilt als „Motor des deutschen Wirtschaftswunders“ und wurde in den 1970er-Jahren zum Symbol der Hippie-Kultur. Zahlreiche kultige Bullis tauchten am Benzinkultur-Sonntag auf. „Wir fahren noch immer mit dem Bus in Urlaub. 90 Stundenkilometer bringt er noch, dann hör ich auf“, erklärte der St. Wendeler Klaus Riefer, dessen VW Bus 1961 vom Band lief.

Mächtig aufgedreht hat in den vergangenen Jahren die US-Car-Szene. Ein tarnfarbener zum Mini-Monstertruck aufgemotzter Van hatte es besonders den Kindern angetan und ein Pick-up war durch sein tiefergelegtes Fahrwerk in die Knie gegangen. Der Mercury Cougar XR7, Baujahr 1967, erinnerte an die Anfangsszenen aus dem Film „From Dusk till Dawn“ mit George Clooney hinter dem Steuer und dem Whisky schluckenden Quentin Tarantino.

Dass das Interesse an solchen PS-Veranstaltungen immer mehr an Bedeutung gewinnt, zeigte nicht nur die Anzahl der Teilnehmer. „Es ist auch toll, dass so viele Besucher gekommen sind“, freute sich Patrick Jung. Im kommenden Jahr werden die Benzinkultur-Macher das Treffen auf zwei Tage ausbauen. „Der Termin steht mit dem 29. und 30. September fest. Wir werden die Veranstaltung noch stärker in Frankreich bekannt machen und damit die gesamte Großregion ansprechen. In diesem Jahr war es für uns ein großer Erfolg“, meinte Jung. Im Barbershop „Pony and Kleid“ stutzte Sabine Amann den Altblechliebhabern den Bart und verpasste ihnen bei Bedarf einen modischen Haarschnitt. Die Band Manny K and Friends sorgte für Musik.

Quelle. Saarbrücker Zeitung / Autor: Frank Faber (SZ) 3. Oktober 2017

Rückblick Benzinkultur#3 - Oldtimerfreunde St. Wendeler Land e.V.

Rückblick Benzinkultur#3

ST. WENDEL

Es liegt noch der Morgennebel in der Luft als die letzten Aufbauarbeiten bei der diesjährigen Benzinkultur#3 – Old- und Youngtimertreffen laufen. Es werden Tische und Stühle gerückt, Festzeltgarnituren und was im Saarland nicht fehlen darf der obligatorische Schwenker aufgestellt. Erster Kaffeegeruch zieht über den Platz und alle Helfer treffen sich zu letzten Absprachen. Pünktlich um 10 Uhr rollen auch schon die ersten Oldtimer auf die Ausstellungsfläche. Ein Renault R15 der 1971 auf den Markt kam führt die Schlange an.

Die Fläche von 6000m² füllt sich rasch, die Einweiser begrüßen jeden Fahrer/in und weisen ihn/sie auf die Parkfläche ein. Alles was im Automobilbau Rang und Namen hat ist vertreten, z.B. Porsche 911, 928, 356, die Ferraris , die Mercedes 123, Ponton, SL Pagode usw.. Da sind die Opel Asconas, Rekords, Opel GTs in der einen Reihe. Die VW Bulli Enthusiasten die ihre unterschiedlichen Aufbauten vom Transporter bis zum bekannten Multi die Modellreihe repräsentieren. Die US-Car Szene von Beginn an bei Benzinkultur immer mit dabei rangiert ihre großen und nicht enden wollenden Karossen in die Parkposition.

Getreu dem saarländischen Motto „um 12 Uhr wird gess“, sind die Jungs an der Grillstation bereit die Schwenker und Bratwürstchen auszugeben. Überall hört man wie sich Interessierte mit den Besitzern der Fahrzeuge austauschen und bei Kaffee und Kuchen die Benzingespräche vertiefen. Gegen 14 Uhr wurden über 175 Autos gezählt die auf der Fläche zu sehen sind. Ein stetes Kommen und Gehen lassen die Gäste immer wieder erstaunen mit welcher Hingabe die Besitzer ihre Fahrzeuge hergerichtet haben.

Das Mercedes-Rundhauben-Tanklöschfahrzeug ist sofort umzingelt von strahlenden Kinderaugen. Der Besitzer ist der Star bei den Kindern. Mit Blaulicht und Tatütata lässt er die Kinder auch probesitzen. Was dieses Jahr auch auffiel, dass einige Herren mit langen Haaren und Bärten kamen und wie nach dem Besuch eines Jungbrunnens das Zelt verließen. Da hatte Pony&Kleid ihre Finger im Spiel, die mit gekonntem Umgang mit Rasierer und Schere optisch einiges aus den Herren rausholte.

Auch neu war der Waffelstand der Frauen der Oldtimerfreunde St. Wendeler Land. Auch sie schafften es mit dem Duft von süßen Waffeln für ein weiteres kulinarisches Angebot zu sorgen.

Mittlerweile muss man erwähnen, dass das Wetter zur Bestform auflief. Die Sonne schaffte ihren Weg durch die Wolken und trug zu einem Gelingen des Treffens bei. Selbst wer ein Bild von „Zurück in die Zukunft“ machen wollte konnte dies am angereisten DeLorean DMC-12 machen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Gästen die aus der Großregion Saar-Lor-Lux und dem angrenzenden Rheinland- Pfalz für den tollen Zuspruch. Bei allen Helfern/innen ohne die das Ganze nicht funktioniert. Bei der lokalen und überregionalen Presse für die tollen Bilder und Berichte.

Der Vorstand

Autor: D.Schuhmann 02. Oktober 2017

Rückblick Benzinkultur#2 - Saarbrücker Zeitung

Oldtimer-Fans kamen ins Staunen

ST. WENDEL

Sie sind nicht auszubremsen: Chromblitzende Liebhaberstücke, ausgediente Feuerwehrlaster, Motorräder und Traktoren. Mehr als 100 Old- und Youngtimer, alles was Rang und Namen hat, zeigten ihre Besitzer beim zweiten Benzinkultur-Treffen in St. Wendel.

Irgendwas mit Autos oder Motorräder geht in St. Wendel immer. Das hat sich auch längst in der Old- und Youngtimer-Szene rumgesprochen. Mehr als 100 Liebhaber rollen mit ihren historischen Autos und Zweirädern durch die Straße des ersten Kürassierregiments zum zweiten Benzinkultur-Treffen auf das Festgelände nahe der ehemaligen französischen Garnison. Wie auf einem Exerzierplatz stehen die nostalgischen Kostbarkeiten für die Schnappschüsse der Fotografen stramm.
„Egal ob Traktoren , Jeeps, Motorräder oder Autos, wir freuen, uns über alle Vehikel, die Hauptsache ist, sie sind alt“, sagt Patrick Jung, der Vorsitzende der Oldtimerfreunde St. Wendeler Land. Ein himmelblauer Ford Thunderbird ist um den Tick schneller als es die Feuerwehr erlaubt. Denn gleich hinter dem Donnervogel fährt der Löschbezirk Tholey mit Blaulicht und tönendem Martinshorn her. Aus dem Einsatzalter sind die beiden sperrigen Ü50-Löschfahrzeuge raus. Tierisch. Wie eine „Ente“ wackelt ein Citroën 2CV, als der minimalistische Kleinwagen über die Wiese tuckert. Der DKW Roadster, Baujahr 1936, war seinerzeit gar ein Front-Luxus-Sportwagen. „Vor jeder geöffneten Motorhaube wird gefachsimpelt. Wir haben diesmal viele Oldtimer aus Luxemburg und Frankreich dabei“, meint Jung. Besonders auffällig für den Organisator aber: „Die US-Car-Szene wächst immer mehr“. Jürgen Schneider aus Nonnweiler fährt majestätisch mit einem Cadillac Eldorado, einem Coupé der Oberklasse, gebaut 1974, rückwärts in eine Lücke. „Das Auto hat eine Länge von 5,80 Metern“, so der Oldtimerfreund.
Pick-up im Vintage-Look
Viel bestaunt wird ein Ford F1 V8, ein Pick-up (Pritschenwagen) im sogenannten trendigen Vintage-Look (altmodisch). „Das Auto ist natürlich und nicht künstlich gealtert“, erklärt die Beifahrerin das Aussehen der rostigen Karosserieoberfläche. Dagegen wirkt der blaumetallicfarbene glänzende Pick-up der Marke Chevrolet 3100, obwohl im Jahre 1949 gefertigt, wie ein Schaufenstermodell. Bei so viel Altmetall aus den Vereinigten Staaten kommt die Musik der Band County Crash gerade richtig, die am Mittag mit einer Mischung aus Country- und Folkevergreens aufs Gaspedal tritt. Die passende Stärkung dazu liegt auf dem Gasgrill im Heckteil eines Porsche 924. „Das Auto hat einen Frontschaden gehabt, ich habe die Flex geholt und gesagt, mach was draus“, berichtet Jens Jungheim von den Oldtimerfreunden.
Mit dem Besuch beim zweiten Benzinkultur-Treffen ist Jung zufrieden. Die veranstaltenden Oldtimerfreunde St. Wendeler gibt erst seit dem vergangenen Jahr und sie zählen mittlerweile schon mehr als 30 Gleichgesinnte.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung / Autor: Frank Faber (SZ) 07. Oktober 2016

Information über Benzinkultur#2 - Saarbrücker Zeitung

Fachsimpeln unter Gleichgesinnten steht im Mittelpunkt

ST. WENDEL

Nach dem Auftakt im Vorjahr steht ein zweites Oldtimertreffen in St. Wendel an. Am Sonntag, 2. Oktober, lädt der junge Verein Oldtimerfreunde St. Wendeler Land zu der Veranstaltung auf einem Festgelände nahe der ehemaligen französischen Garnison. Der Titel: Old- und Youngtimer-Treffen Benzinkultur. An der laut Organisatoren 2015 kurzfristig geplanten Zusammenkunft sollen nach Vereinsschätzungen an die 200 Liebhaber alter Karossen teilgenommen haben. Sie kamen mit ihren nostalgische Schätzen überwiegend aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Während viele Oldtimertreffen auch Sternfahrten einschließen, ginge es hier um Fachsimpeln zwischen Gleichgesinnten, kündigt Mitorganisator Dirk Ballof an. Bis 18 Uhr will sein Verein Besitzer zusammenbringen, die Motorräder, Traktoren und Autos besitzen, die mindestens 25 Jahre auf dem Buckel haben. Vor einem Jahr waren nach Ballofs Angaben auch Jeeps und Ami-Großraumschlitten zu bewundern. Die Teilnahme ist kostenlos, das Treffen werde über Sponsoren finanziert. Zudem werde ein Kinderprogramm vorbereitet.

Hinter dem Fest steht der ebenfalls 2015 ins Leben gerufene Verein, der mittlerweile mehr als 30 Mitglieder zähle. Anmeldung im Internet. benzinkultur.de

Quelle: Saarbrücker-Zeitung / Autor: red (SZ)16. September 2016

Pfingsttreffen 2016 - Bericht der VIP´s St. Wendel

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Quelle: VIPs St.Wendel Ausgabe Juni 2016

Rückblick Autojumble 2016 - Oldtimerfreunde St. Wendeler Land e.V.

Luxemburg

Zum ersten Mal nahmen die Oldtimerfreunde St. Wendeler Land e.V. vom 05.-06.03.2016 beim Autojumble in Luxemburg teil. Dank guter Kontakte konnten wir bei der im Saar-Lor-Lux Raum bekannten Ausstellung unseren Verein einem breiten Publikum vorstellen. Die breit gestreuten Exponate sprachen viele Besucher der Ausstellung an. Von Mercedes SL Pagode über ein Prototyp einer Maico 125ccm bis hin zum Honda F190 Einachser war ein kleiner Einblick unserer Vereinsschätze zu sehen.

Größes Interesse fand auch unsere Veranstaltungsreihe „Benzinkultur“ bei den Besuchern. So konnten wir bereits einige exklusive Fahrzeuge und Vereine der Großregion für unsere Veranstaltung gewinnen.

Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Luxemburger Vereine wie „Oldschool Party Junkies“ sowie die Veranstalter „Make a Wish“ trugen zusammen mit uns eine gelebten Geselligkeit bei.

Autor: D.Schuhmann 07. März 2016

Foto_Autojumble_2016_Team

Rückblick Benzinkultur#1 - Bericht der VIP´s St. Wendel

Beitrag_VIP_WND_112015

Quelle: VIPs St.Wendel Ausgabe November 2015